Lungenkrebs verstehen

Lungenkrebs ist ein Begriff, der verwendet wird, um das Wachstum abnormaler Zellen in der Lunge zu beschreiben. Diese Zellen teilen sich wesentlich schneller und wachsen wesentlich schneller als normale Zellen. Diese Krebszellen hängen zusammen und bilden eine Häufung. Diese Zellhäufung abnormaler Zellen wird Tumor genannt. Wenn diese Krebszellen zuerst anfangen, in der Lunge zu wachsen, dann wird der Tumor ein primärer Lungentumor (Bronchialkarzinom) genannt. Allerdings lösen sich diese Lungenkrebszellen und verbreiten sich durch die Blutgefäße. Sie setzen sich möglicherweise in anderen Teilen des Körpers fest und beginnen dort zu wachsen, so z.B. in den Knochen. Dieses neue Krebswachstum wird Metastase oder sekundärer Tumor genannt.

Symptom-Checkliste

Lungenkrebs kann auf verschiedene Arten diagnostiziert werden. Bei manchen Patienten wird er erst während einer Routineuntersuchung erkannt, andere hingegen hatten schon viele Monate Anzeichen und Symptome.

Sie sollten Ihren Arzt konsultieren und sich röntgen lassen bzw. eine zweite Meinung einholen, wenn Sie über einen längeren Zeitraum eines der folgenden Symptome bei sich beobachten:

  • Husten
  • Blutiger Auswurf
  • Atemnot
  • Schmerzen
  • Wiederholt auftretende Lungenentzündung oder Bronchitis
  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Heiserkeit
  • Anschwellung im Gesichts- und Nackenbereich
  • Trommelschlägelfinger (d.h. Verdickung der Fingerendglieder)

Lungenkrebs ist schwierig zu diagnostizieren, da er oft in andere Körperregionen streut. So kann es vorkommen, dass ein Lungentumor keine Schmerzen im Brustbereich hervorruft, seine Streuung in andere Körperteile jedoch Probleme verursacht, die den Patienten oder Arzt auf die Krankheit aufmerksam werden lassen.